Nur ein Sitz ist noch frei

Kirchenpolitik

Res Peter entschied das Rennen um das Kirchenpflegepräsidium in Zürich für sich. Im zweiten Wahlgang wird der letzte der sieben Sitze besetzt. 15 Kandidierende waren angetreten.

15 Kandidatinnen und Kandidaten traten im Rennen um sieben Sitze in der Kirchenpflege der Stadt Zürich an. Am 12. April erreichten sechs von ihnen bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr und wurden gewählt. Den Sprung in die Exekutive der grössten Kirchgemeinde der Schweiz schafften die bisherigen Mitglieder Res Peter, Michael Braunschweig und Michael Hauser. 

Das Rennen um das Präsidium entschied Peter für sich. Seine Konkurrentin Mona Schatzmann wurde ebenfalls im ersten Wahlgang gewählt. Hinzu kommen neu Anna Katharina Hotz Semadeni und Céline Germaine Reymond.

Peter ist Pfarrer in Baden und war in der Kirchenpflege bisher für die Finanzen verantwortlich. Er löst im Präsidium Annelies Hegnauer ab, die nicht mehr zur Wahl angetreten war. Seine Pfarrstelle gibt Peter auf.

Zwei Teams gewinnen

Für den Wahlkampf hatten sich die Kandidatinnen und Kandidaten jeweils in unterschiedlichen Konstellationen zusammengeschlossen. Die grössten Teams wurden von Res Peter, mit dem vier weitere Kandidatinnen und Kandidaten antraten, und Mona Schatzmann, die an der Spitze eines Sextetts stand, angeführt. Beide Formationen holten nun je drei Sitze: Hotz Semadeni und Reymond machten mit Peter Wahlkampf, Braunschweig und Hauser unterstützten Schatzmann.

Der zweite Wahlgang findet am 14. Juni statt. Es ist davon auszugehen, dass sich das Feld der Bewerberinnen und Bewerber bis dahin lichtet, weil nur noch ein Sitz zu vergeben ist. In Peters Team nicht gewählt wurden Georg von Itzenplitz und Marcel Roost, im Team von Schatzmann blieben Christian Aebi, Anke Beining-Wellhausen und Stefan Turnherr auf der Strecke. Ebenfalls angetreten waren Lukas Bärlocher zusammen mit Gerd Bolliger sowie das Duo Karin Schindler und Sabine Ziegler.