Aktion «Beim Namen nennen» erneut am Flüchtlingstag

Gedenken

Die Namen zum Gedenken an die Toten können im Rahmen der Aktion «Beim Namen nennen» neu auch online zuhause, in der Schule oder am Arbeitsplatz verlesen werden 

Die Zahl der Menschen, die auf dem Weg nach Europa sterben, steigt weiter an. Dagegen setzen verschiedene Organisationen und Kirchen in Graubünden ein Zeichen: Jedes Jahr zum internationalen Flüchtlingstag Mitte Juni führen sie die Aktion «Beim Namen nennen» durch. Freiwillige schreiben einen Tag lang die Namen der Verstorbenen auf Papierstreifen und hängen sie rund um die Martinskirche in Chur auf. Gleichzeitig gedenken sie der Toten mit dem Verlesen ihrer Namen in der Martinskirche. Kulturschaffende aus Graubünden begleiten den Anlass musikalisch. 

Neben der Leseaktion in Chur bietet sich neu auch die Möglichkeit, Namen zu Hause, in der Schule, im Verein oder am Arbeitsplatz zu lesen und dem Organisationsteam zu übermitteln. Die Audiodateien werden dann im Rahmen der Aktion in der Kirche am 20. Juni abgespielt und auch am darauffolgenden Sonntag in einen ökumenischen Gottesdienst einbezogen.