«Das Pfarramt eignet sich sehr für eine ADHS-Betroffene wie mich. Die abwechslungsreiche Arbeit mit Menschen ist anregend. Auch das Schreiben und die Auseinandersetzung mit Texten erfüllen mich. So entsteht kein gleichförmiger Trott, und ich bin stets intellektuell und menschlich gefordert. Das kommt mir entgegen, so, wie die ADHS bei mir ausgeprägt ist.
Jedoch erfordert das Pfarramt auch viel Selbstorganisation, Motivation und administrativen Aufwand. All das bereitet mir oft Mühe. Das Gefühl, in diesen Belangen hinterherzuhinken oder Wichtiges zu vergessen, belastete mich an meiner früheren Arbeitsstelle. Mir fehlte es an stützender Struktur, etwa durch ein Sekretariat. Unter anderem deshalb wechselte ich in eine grössere Kirchgemeinde
